Erstgespräch anfragen (öffnet in neuem Tab)
Vorsorge & Familie

Weltportfolio in der Fondsrente

Aktiv oder passiv? Ich empfehle in der Fondsrente ein Weltportfolio: weltweit breit gestreut, mit niedrigen Kosten und nach festen Regeln aus der Forschung statt nach Prognosen.

Jetzt Erstgespräch anfragen kostenfrei und unverbindlich (öffnet in neuem Tab)
Zwei Personen am Schreibtisch vor einem Bildschirm mit Weltkarte und Kursverläufen, eine zeigt mit einem Stift auf eine Grafik
Worum es geht

Warum die Fondsauswahl über Ihre Rente mitentscheidet

In einer fondsgebundenen Rentenversicherung, kurz Fondsrente oder Fondspolice, fließt der Sparanteil Ihres Beitrags in Investmentfonds, und welche das sind, wählen Sie meist selbst aus dem Angebot des Versicherers. Diese Auswahl entscheidet über einen großen Teil dessen, was am Ende als Rente herauskommt. Klassische aktive Fonds setzen auf Manager, die durch die Auswahl einzelner Aktien und den richtigen Zeitpunkt besser abschneiden wollen als der Markt. Ich halte das für den falschen Ausgangspunkt, und die Kapitalmarktforschung stützt diese Haltung seit Jahrzehnten.

Meinen Weg nenne ich Weltportfolio, und jede Fondsrente, die ich vermittle, richte ich danach aus: weltweit breit streuen, auf niedrige Kosten achten und wissenschaftlich begründeten Regeln folgen. Ihr Guthaben folgt damit der Entwicklung tausender Unternehmen auf der ganzen Welt, in guten wie in schwachen Jahren. Mit Faktoren zielen die Regeln zusätzlich auf eine erwartete Rendite, die über der des Markts insgesamt liegt. Gemeint ist ein statistischer Erwartungswert und keine Zusage. Er kann auch über lange Zeit deutlich verfehlt werden. Das Weltportfolio setze ich ausschließlich in der Fondsrente ein, also dort, wo Sie für Ihr Alter vorsorgen. Eine Geldanlage außerhalb der Altersvorsorge vermittle ich nicht. Auf dieser Seite finden Sie die Gründe, die für den Ansatz sprechen, und ebenso deutlich seine Grenzen.

Der Vergleich

Drei Wege, in Aktien anzulegen

Zwischen dem klassischen aktiven Fonds und dem Indexfonds gibt es einen dritten Weg. Die drei unterscheiden sich im Ziel, im Vorgehen und in den Kosten. Die Kosten zeigen die übliche Größenordnung der laufenden Fondskosten im Jahr; die Werte für ETF und Faktorfonds haben den Stand Juli bis September 2026.

Aktiver Fonds

Sein Ziel ist, den Markt zu schlagen. Ein Fondsmanager wählt einzelne Aktien aus, versucht den richtigen Zeitpunkt zu treffen und handelt nach seiner Einschätzung. Die laufenden Kosten liegen oft bei 1,5 Prozent im Jahr und mehr. Das Ergebnis kann stark vom Markt abweichen, und zwar in eine Richtung, die sich nicht vorhersagen lässt.

Indexfonds (ETF)

Er bildet einen Index wie den MSCI World nach und liefert dessen Rendite abzüglich geringer Kosten, bei breiten Welt-ETFs etwa 0,07 bis 0,20 Prozent im Jahr. Umgeschichtet wird an den festen Stichtagen, an denen der Index angepasst wird. Von seinem Index weicht er kaum ab, und das ist gewollt.

Systematischer Faktorfonds

Er arbeitet ohne Prognosen, aber nach festen Regeln, die sich auf Forschungsergebnisse stützen. Stärker gewichtet werden Unternehmen, denen die Forschung eine höhere erwartete Rendite zuschreibt, unter anderem kleinere, günstig bewertete und besonders profitable. Diese Merkmale nennt die Forschung Faktoren. Die laufenden Kosten liegen etwa bei 0,26 bis 0,45 Prozent im Jahr. Der Fonds kann täglich kaufen und verkaufen, ohne an Index-Stichtage gebunden zu sein. Die Abweichung vom Markt ist gewollt und kann über viele Jahre auch negativ ausfallen. Rechtlich ist ein solcher Fonds meist ein aktiv verwalteter Fonds.

Die Forschung

Was die Zahlen über aktive Fonds zeigen

Ob sich aktives Fondsmanagement für Anleger lohnt, ist gründlich untersucht. Die Ergebnisse weisen über Regionen und Zeiträume hinweg in dieselbe Richtung, bei Aktienfonds besonders deutlich.

Rund 98 Prozent der aktiven globalen Aktienfonds verfehlten über zehn Jahre ihren Index

Von den auf Euro lautenden aktiven Fonds für globale Aktien haben rund 98 Prozent über zehn Jahre ihren Vergleichsindex verfehlt, und fast vier von zehn dieser Fonds gab es nach zehn Jahren nicht mehr. Bei Fonds für US- und europäische Aktien sieht es kaum anders aus.

Niedrige Kosten helfen am verlässlichsten

Bei US-Fonds hat über zehn Jahre nur rund ein Viertel der aktiven Fonds vergleichbare Indexfonds geschlagen. In derselben Auswertung schneiden günstige aktive Fonds besser ab als teure. Niedrige Kosten erweisen sich damit als der verlässlichste Erfolgsfaktor.

Die Rechnung dahinter

Der Nobelpreisträger William Sharpe hat 1991 vorgerechnet, warum aktiv angelegtes Geld im Durchschnitt hinter passiv angelegtem zurückbleibt. Alle Anleger zusammen besitzen den Markt und erzielen vor Kosten im Durchschnitt dessen Rendite. Passive Anleger erhalten diese Marktrendite, also erzielen auch die aktiven Anleger zusammen vor Kosten genau die Marktrendite. Weil aktive Fonds höhere Kosten verursachen, liegt der durchschnittliche aktiv angelegte Euro nach Kosten unter dem passiv angelegten. Ganz streng gilt die Rechnung nicht, weil auch passive Anleger handeln, etwa bei Indexumstellungen. An der Grundaussage ändert das wenig.

Quellen: S&P Dow Jones Indices, SPIVA Europe, Stand 31.12.2025 (auf Euro lautende Fonds, Zeitraum zehn Jahre); Morningstar Active/Passive Barometer, US-Fonds, Stand 30.06.2026 (Anteil aktiver Fonds: Zeitraum zehn Jahre); William F. Sharpe, „The Arithmetic of Active Management“, 1991; Lasse H. Pedersen, 2018. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Die Faktoren

Woher eine höhere erwartete Rendite kommt

Faktoren sind Merkmale von Unternehmen, die langfristig mit einer höheren erwarteten Rendite einhergehen. Die Grundlagen stammen unter anderem von Eugene Fama und Kenneth French, die Bedeutung der Profitabilität hat Robert Novy-Marx 2013 gezeigt.

Größe

Kleinere Unternehmen haben eine höhere erwartete Rendite als große.

Relativer Preis

Günstig bewertete Unternehmen haben eine höhere erwartete Rendite als teuer bewertete. Gemessen wird das am Kurs im Verhältnis zum Buchwert, also zum Eigenkapital laut Bilanz. In der Fachsprache heißt dieser Faktor Value.

Profitabilität

Hoch profitable Unternehmen haben eine höhere erwartete Rendite als wenig profitable. Die Profitabilität ist das Qualitätsmerkmal in dieser Reihe, weil sie innerhalb der günstigen und kleinen Unternehmen die ertragsstarken von den schwachen trennt.

Investment

Für Unternehmen, die wenig investieren und deren Bilanz nur langsam wächst, liegt die erwartete Rendite höher als für solche, die stark investieren.

Die Faktorfonds, die ich empfehle, gewichten solche Unternehmen stärker und bleiben dabei über tausende Titel gestreut.

Die Grenzen

Was Faktoren nicht versprechen

Den Renditevorsprung eines Faktors nennt man Prämie. Ob und wann sie sich einstellt, kann niemand zusagen. Die Schwächen dieses Ansatzes sollten Sie kennen, bevor Sie sich entscheiden.

Lange Durststrecken

Ein Faktorfonds weicht bewusst vom Markt ab, und diese Abweichung kann über viele Jahre negativ ausfallen. Wer ihn wählt, muss aushalten können, lange Zeit hinter einem bekannten Index wie dem MSCI World zu liegen.

Unsichere Prämien

Der Renditevorsprung günstig bewerteter großer Unternehmen gegenüber teuer bewerteten lag von 1963 bis 1991 bei 4,3 Prozent im Jahr, von 1991 bis 2019 nur noch bei 0,6 Prozent (Fama und French, 2021). Ob die Prämie tatsächlich kleiner geworden ist, lässt sich statistisch nicht sicher sagen. Bekannte Renditemuster schwächen sich nach ihrer Veröffentlichung im Durchschnitt ab. In einer Untersuchung von 97 solcher Muster lag ihr Renditevorsprung danach im Durchschnitt um 58 Prozent unter dem ursprünglichen Befund (McLean und Pontiff, 2016). Wie groß die Prämien künftig ausfallen, ist in der Forschung offen. Ich setze deshalb auf mehrere Faktoren zugleich, damit nicht alles an einem hängt.

Ein langer Anlagehorizont

Eine Faktorstrategie sollte man nicht über weniger als zehn bis fünfzehn Jahre beurteilen. Für eine Altersvorsorge mit Jahrzehnten bis zum Rentenbeginn passt das, für Geld, das Sie in wenigen Jahren brauchen, dagegen nicht.

Das Durchhalten

Das größte praktische Risiko liegt im eigenen Verhalten. Wer jahrelang hinter dem bekannten Index liegt, steigt in einer schwachen Phase leicht aus und hält die Strategie dann nicht lange genug durch, um eine mögliche Prämie mitzunehmen. Ich spreche das vor dem Abschluss an.

Quellen: Eugene F. Fama und Kenneth R. French, „The Value Premium“, 2021; R. David McLean und Jeffrey Pontiff, Journal of Finance, 2016. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Die Streuung

Wie viele Unternehmen in einem Weltportfolio stecken

Der bekannte MSCI World enthält rund 1.300 große und mittlere Unternehmen aus 23 Industrieländern. Ein Weltaktienfonds, der nur in Industrieländern anlegt und den ich empfehle, hält rund 7.700 Aktien, der Aktienteil eines gemischten Fonds über 12.000. Darunter sind auch kleinere Unternehmen und je nach Fonds solche aus Schwellenländern. Gegenüber dem MSCI World ist das deutlich breiter. Es gibt allerdings auch sehr breite Welt-ETFs mit rund 8.000 Titeln, und gemessen an der Zahl der Unternehmen ist der Unterschied zu ihnen gering. Mit den Fonds, die ich empfehle, hängt Ihre Altersvorsorge an der Entwicklung sehr vieler Unternehmen und nicht an wenigen Konzernen.

Beim USA-Anteil sollten Sie zwischen diesen Fonds und dem MSCI World keine großen Unterschiede erwarten. Die Vereinigten Staaten stellen den größten Teil des Weltaktienmarkts. Bei Ansätzen, die sich am Börsenwert der Unternehmen orientieren, liegt ihr Anteil deshalb zwischen rund 60 und 72 Prozent, beim MSCI World ebenso wie bei den Faktorfonds, die ich empfehle.

Quellen: Indexdaten zu MSCI World und MSCI ACWI IMI, Stand 31.07.2026; Fondsdaten, Stand 31.12.2025 und 25.09.2026.

Der Mantel

Warum das Weltportfolio in die Fondsrente gehört

Ich setze das Weltportfolio in der Fondsrente um, weil der Versicherungsmantel steuerliche Vorteile und Leistungen mitbringt, die eine Anlage außerhalb eines Versicherungsvertrags so nicht hat. Die Erträge werden erst bei der Auszahlung besteuert. Wird das Kapital ab dem 62. Geburtstag und nach mindestens zwölf Jahren Laufzeit ausgezahlt, ist nur die Hälfte des Ertrags, also der Auszahlung abzüglich der eingezahlten Beiträge, mit Ihrem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Wer die lebenslange Rente wählt, versteuert nur ihren Ertragsanteil, bei Rentenbeginn mit 65 derzeit 18 Prozent der Rente. Ihre persönliche Steuerlage klärt Ihr Steuerberater.

Kosten entstehen dabei nicht nur dort, wo sie im Factsheet eines Fonds stehen. Das jährliche Rebalancing, also das Wiederherstellen der gewählten Mischung aus Aktien und Anleihen, läuft in der Fondsrente innerhalb des Vertrags. In den Fondsrenten, die ich empfehle, geschieht das automatisch und ohne Ausgabeaufschlag. Steuer fällt dabei nicht an, versteuert wird erst die Auszahlung. Außerhalb eines Versicherungsvertrags bedeutet dieselbe Umschichtung Verkäufe und Käufe, mit möglichen Handelskosten und Abgeltungsteuer auf realisierte Gewinne.

Auch das eigene Verhalten kostet Geld, und das steht in keinem Factsheet. In der Fondsrente wählen Sie aus einer Fondspalette und nicht aus einzelnen Aktien, und Änderungen an der Aufteilung können Sie vorher mit mir besprechen. Meine Erfahrung ist, dass das hilft, nicht auf gute Geschichten zu setzen oder in einer schwachen Phase umzuschichten. Dazu kommen die lebenslange Rente selbst, die Ihnen das Risiko abnimmt, dass das Geld im hohen Alter ausgeht, und ein Rentenfaktor, also die Monatsrente je 10.000 Euro Guthaben, dessen Höhe und Garantie jeder Tarif anders regelt. Über eine lange Laufzeit können diese Vorteile die Kosten des Versicherungsvertrags aufwiegen, die zu den Fondskosten hinzukommen. Ob sie das in Ihrem Fall tun, zeigt erst der Vergleich der Gesamtkosten mit diesen Vorteilen, und den rechne ich mit Ihnen durch.

Warum über einen Makler

Was ich bei Ihrem Weltportfolio prüfe

Fonds wähle ich mit Ihnen ausschließlich innerhalb der Fondsrente aus der Palette des Versicherers aus. Renditezusagen und Aussagen zum richtigen Einstiegszeitpunkt bekommen Sie von mir nicht, dafür eine Aufteilung, die zu Ihrem Anlagehorizont passt.

Über mich
Anlagehorizont

Der Zeitraum bestimmt die Fonds

Wie viele Jahre bis zum Rentenbeginn bleiben und welche Schwankungen Sie aushalten, klären wir zuerst. Davon hängt ab, wie hoch der Aktienanteil sein kann und ob eine Faktorstrategie zu Ihnen passt. In meinem Konzept wird diese Aufteilung jedes Jahr automatisch wiederhergestellt.

Fondsauswahl

Breit gestreut und nach Regeln

Ich prüfe, ob die Palette eines Tarifs weltweit breit gestreute, systematisch anlegende Fonds enthält, und stelle die Aufteilung danach mit Ihnen zusammen. Wetten auf einzelne Länder, Branchen oder Aktien gehören nicht dazu.

Kosten

Erst die Summe zählt

Ich rechne die laufenden Kosten der Fonds mit denen des Versicherungsvertrags zusammen und prüfe im Tarif, ob Fondswechsel kostenfrei sind und welche Kosten in der Rentenphase anfallen. So wissen Sie, was die Fondsrente Sie insgesamt kostet.

Sven Mocho, Versicherungsmakler aus Ulm
Sven Mocho Fachwirt für Finanzberatung

Ich berate Sie gern persönlich

Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam, was Sie heute haben und wo etwas fehlt. Rund zwanzig Minuten, per Telefon oder Video-Call.

Häufige Fragen

Ehrliche Antworten

Kann ich nicht einfach die besten Fonds der letzten Jahre wählen?

Das ist der naheliegende Gedanke, er trägt aber nicht weit. Die kleine Gruppe der Fonds, die ihren Vergleichsindex schlägt, wechselt von Zeitraum zu Zeitraum. Gute Vergangenheitswerte sind deshalb ein schwaches Auswahlkriterium. Ich achte auf das, was sich vorher wissen lässt, also wie breit ein Fonds streut, nach welchen Regeln er anlegt und was er kostet.

Was passiert mit meiner Fondsrente, wenn die Börse einbricht?

Ein weltweit gestreutes Aktienportfolio schwankt mit dem Markt, auch deutlich. Die breite Streuung begrenzt die Folgen, wenn einzelne Unternehmen ausfallen, schützt aber nicht vor Schwankungen des ganzen Markts. In meinem Konzept ist ein jährliches Rebalancing vereinbart. Es läuft automatisch und kostenfrei und stellt die gewählte Gewichtung von Aktien und Anleihen wieder her, damit das Verhältnis von Chance und Schwankung so bleibt, wie Sie es gewählt haben. Ob ein Tarif außerdem das Risiko in den Jahren vor dem Rentenbeginn schrittweise verringert (Ablaufmanagement), ist von Vertrag zu Vertrag verschieden. Das lese ich im Vertrag nach. Wichtig ist, dass der Aktienanteil von Anfang an zu Ihrem Anlagehorizont und Ihrer Bereitschaft passt, Schwankungen auszuhalten.

Ist ein Faktorfonds nicht auch ein aktiver Fonds?

Rechtlich meist ja, denn er bildet keinen Index nach. Deshalb kann er in Statistiken über aktive Fonds mitgezählt sein. Die Zahlen gegen aktive Fonds treffen also nicht automatisch jeden Ansatz, sie sprechen vor allem gegen hohe Kosten. In der Arbeitsweise unterscheidet sich ein Faktorfonds aber grundlegend von einem klassischen aktiven Fonds. Er kommt ohne Prognosen, ohne Wetten auf einzelne Aktien und ohne Versuch aus, den richtigen Einstiegszeitpunkt zu treffen, und folgt wissenschaftlich begründeten Regeln. Mit seinen laufenden Kosten liegt er näher an einem Indexfonds als an einem klassischen aktiven Fonds.

Ist ein Faktorfonds teurer als ein ETF?

Bei der Kostenquote, also den laufenden Fondskosten, ja, ein breiter Welt-ETF ist günstiger. Die Handelskosten tauchen allerdings in keiner Kostenquote auf. Indexfonds müssen an festen Stichtagen kaufen und verkaufen und zahlen dabei oft ungünstige Kurse. Eine wissenschaftliche Studie hat diese versteckten Kosten je nach Index auf etwa 0,2 bis 0,8 Prozent im Jahr geschätzt (Antti Petajisto, 2011, US-Indizes 1990 bis 2005). Bei breiten Weltindizes fallen sie geringer aus als bei Indizes kleinerer Unternehmen. Auch ein Faktorfonds hat Handelskosten, er ist aber nicht an Stichtage gebunden. Ob ein Faktorfonds seine Mehrkosten wieder hereinholt, zeigt sich erst über lange Zeiträume.

Kann ich die Fonds später wechseln?

In aller Regel ja, denn Fondswechsel gehören in der Fondsrente zu den üblichen Gestaltungsmöglichkeiten, sowohl für das vorhandene Guthaben als auch für künftige Beiträge. In den Fondsrenten, die ich empfehle, kostet ein Wechsel keinen Ausgabeaufschlag, und solange das Geld im Vertrag bleibt, fällt keine Steuer an. Wie oft Sie wechseln können und ob darüber hinaus Gebühren anfallen, steht im Tarif. Wer seine Aufteilung ändern will, etwa weil der Rentenbeginn näher rückt, bespricht das am besten mit mir, bevor er umschichtet.

Stand dieser Seite: